Das ist ein Rezept für nur vier unwiderstehlich leckere Chocolate Chip Cookies. Diese Cookies haben einen dünnen, knusprigen Rand, eine dicke, weiche Mitte und enthalten reichlich Schokolade. Und da du für dieses Cookie Rezept kein Ei benötigst, lässt sich die Cookie-Menge unkompliziert anpassend, wenn du doch mal mehr als nur vier Cookies brauchst.

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Das ultimative Chocolate Chip Cookies Rezept
Dieses Rezept für nur vier Cookies ist mein ultimatives Chocolate Chip Cookie Rezept. Die Cookies sind außen dünner und leicht knusprig, während sie in der Mitte etwas dicker und super weich sind. Außerdem verwenden wir Tahini in diesem Rezept, das die Geheimzutat schlechthin für Chocolate Chip Cookies ist.
Durch die nussigen, leicht bitteren Aromen werden die Süße und buttrige Note der Cookies komplimentiert. Und keine Sorge, ich habe diese Cookies an ausreichend Testesser verfüttert, die kein Tahini mögen, und sie alle haben diese Kekse vergöttert.
Doch das beste an diesem Rezept ist für mich, dass wir nur vier Cookies backen. Denn in unserem Haus isst nur einer Cookies und das bin ich. Und wenn ich zwölf Cookies im Haus habe, dann esse ich zwölf Cookies in der Woche. Habe ich nur vier daheim, dann esse ich auch nur vier...
Aber keine Sorge, wenn du doch mal sechs oder gar zwölf Cookies brauchst, dann lässt sich dieses Rezept problemlos auf deine gewünschte Cookie-Menge hochrechnen.
Zutaten & Alternativen für nur 4 Cookies

Für die perfekten Chocolate Chip Cookies verwendest du braunen und weißen Zucker. Ich könnte hier anfangen eine wissenschaftliche Arbeit über den Einfluss von braunen und weißen Zucker in Keksen zu schreiben, aber kurz gesagt ergeben sie zusammen einen außen dünnen und knusprigen und innen dickeren und himmlisch weichen Cookie. Für optimale Ergebnisse brauchst also beides.
Anstatt von Ei benötigst du für dieses Rezept Apfelmus oder Apfelmark. Da du hier nur eine kleine Menge brauchst, kannst du entweder ein kleines Babyglas oder Quetschi verwenden oder das restliche (360-Gramm) Glas in ein Frühstücksauflauf verwandeln. (Mein Apfel Baked Oamteal und meine Karotten Baked Oats benötigen jeweils ein ganzes Glas - ersetze die fehlenden 20 Gramm einfach durch einen Esslöffel Milch.)
Für Chocolate Chip Cookies benötigst du Schokodrops oder -Chunks. Ich bevorzuge die Zartbitter-Variante, da die Cookies ziemlich süß sind.
Wer mag, kann zusätzlich dazu noch grob gehackte Zartbitterschokolade unterheben. Im Gegensatz zu den Chocolate Chips schmilz sie beim Backen und ich liebe die Kombination aus beidem.
Tahini ist meine Geheimzutat für Chocolate Chip Cookies. Falls möglich, verwende ein helles Tahini, sodass es die Farbe der Cookies nicht beeinflusst. Im Notfall kannst du es durch ein Nussmus deiner Wahl ersetzen (z.B. Mandel- oder Erdnussmus), Tahini passt hier aber am besten.
Für Cookies benötigst du sowohl Backpulver als auch Natron. Außerdem ist etwas Salz unverzichtbar.
👉 Alle Zutaten und ihre genauen Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte am Ende des Posts.
Schritt-für-Schritt-Anleitung (mit Bildern)

Verrühre die weiche Butter, Zucker, Tahini, Apfelmus und Vanilleextrakt miteinander.

Vermische Mehl, Backpulver, Natron und Salz in einer separaten Schüssel und rühre sie dann unter die feuchten Zutaten.

Hebe die Schokodrops (und gehackte Schokolade) unter und stelle den Teig für 30 Minuten kühl.

Heize den Backofen auf 180°C Unter-/ Oberhitze vor. Portioniere den Teig mit einem Eisportionier (oder Esslöffel) in vier gleichgroße Kugeln und lege sie mit ausreichend Abstand zueinander auf das Blech.
(Du musst die Teigkugeln nicht flachdrücken. Sie verlaufen im Ofen automatisch und verwandeln sich in runde, flache Kekse.)

Backe die Cookies für 12 bis 13 Minuten im Ofen, bis der Rand eine leicht goldbraune Farbe hat, die Cookies in der Mitte aber noch etwas roh aussehen.

Bestreue die warmen Cookies mit etwas groben Meersalz (optional) und lass sie für 10 bis 15 Minuten auf dem Blech auskühlen. Währenddessen härten sie weiter aus und bräunen nach.
(Tipp: Sind die Cookies nach dem Backen nicht ganz rund, kannst du sie direkt nach dem du sie aus dem Ofen geholt hast mit einem Teigschaber korrigieren.)

Gib die Cookies anschießend auf ein Gitterrost, um sie vollständig auskühlen zu lassen. Anschließend kannst du sie serviere oder in einem Frischhalte-Beutel bei Zimmertemperatur aufheben.
Wichtig: Lass deine Cookies nicht zu lange im Ofen. Hole sie heraus, wenn der Rand eine leicht goldbraune Farbe hat, die Kekse in der Mitte aber noch etwas roh aussehen (siehe Bild 5). Wie Bild 6, zeigt härten sie bei Abkühlen etwas aus und bräunen sogar noch leicht nach.
Chocolate Chip Cookie FAQ
Falls noch etwas unklar ist, helfen dir diese FAQs hoffentlich direkt weiter. Falls nicht, dann schreib mir deine Frage einfach in die Kommentare.
Da dieses Chocolate Chip Cookie Rezept kein Ei verwendet, kannst du es super einfach vegan zubereiten, indem du statt Butter vegane Butter verwendest. (Bitte beachte, dass ich das Rezept nur mit einem veganen Butter-Ersatz und nie mit einem anderen veganen Fett-Ersatz.)
Du kannst diese Cookies mit glutenfreiem Mehl zubereiten. Kaufe dafür eine glutenfreie Mehlmischung aus dem Supermarkt oder Bio-Markt.
Ich hebe meine Cookies einfach in einem Zip-Verschluss Beutel auf. So halten sie sich für circa eine Woche bei Zimmertemperatur. Achte nur darauf, dass die Cookies nicht direkt in der Sonne liegen.
Das fantastische an diesem Chocolate Chip Cookie Rezept ist, dass du die Mengenangaben super einfach anpassen kannst. Da diese Cookies kein Ei verwenden, lassen sich alle Zutaten beliebig rauf und runter rechnen. (In den Rezeptnotizen findest du bereits die Mengenangaben für 6 und 12 Stück.)
Du brauchst für Chocolate Chip Cookies sowohl Natron als auch Backpulver, da beide unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Natron reagiert mit dem braunen Zucker und der Schokolade und stellt sicher, dass die Cookie im Ofen „Spreaden“ (also von einer Kugel zu einem flachen Cookie werden), unterstützt die Bräunung und intensiviert den Geschmack. Backpulver sorgt dafür, dass die Cookies etwas aufgehen (vor allem in der Mitte) und schön locker werden. It’s science, Baby!
Dieses Chocolate Chip Cookies sind beides - knusprig und weich. Außen sind diese Kekse schön dünn und knusprig (vor allem ab dem zweiten Tag), während sie innen dicker und himmlisch weich sind. Mit diesem Rezept vereinen wir das beste aus beiden Welten in einem Cookie.
Tahini hebt deine Chocolate Chip Cookies auf ein neues Level. Die nussigen, leicht bitteren Aromen sind der perfekte Gegenspieler und Verstärker für die Süße und buttrige Note von Cookies. Und auch wenn du normalerweise kein Fan von Tahini bist, würde ich Geld darauf wetten, dass du es in deinen Cookies lieben wirst.
Mehr einfache Backrezepte
Ich hoffe, dir gefällt dieses Rezept und du probierst es bald mal aus. Falls du noch Fragen oder Anregungen zum Rezept hast, schreibe sie mir einfach in die Kommentare, als Mail an welcome@julesmenu.de, via dem Kontaktformular oder über Instagram (@_julesmenu).
Und falls dieses Rezept deinen Geschmack getroffen hat, dann werden dir diese einfachen Backrezepte bestimmt auch gefallen…








Dagmar meint
Hallo Jule, meinst du es könnte auch mit einem Mix aus Bronze Erythrit und Birkenzucker funktionieren?
Julia Schmitt meint
Hi Dagmar, Zucker spielt eine wichtige Rolle in der Chemie von Cookies, deshalb kann ich nicht garantieren, wie sie mit einem Zuckerersatz funktionieren. Ich bezweifle, dass die Ergebnisse identisch sind, aber vielleicht klappt es auf seine eigene Art.. Lass mich wissen, falls du es ausprobiert hast. 🙂