Kürbispüree kannst du ganz einfach selber machen und du brauchst dafür du eine einzige Zutat: nämlich Kürbis. In diesem Grundrezept zeige ich dir drei einfache Zubereitungsmethoden im Backofen, in der Mikrowelle und im Topf, mit denen du Kürbis zu Kürbispüree verwandeln kannst.
Außerdem erfährst du, welche Kürbissorten sich am besten eignen, wie du Kürbispüree aufbewahrst und du findest hier viele Ideen, wie du es anschließend weiterverwenden kannst.

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Kürbispüree Grundrezept
Für ein Kürbispüree benötigst du genau eine Zutat, nämlich Kürbis. Doch um den in ein feines, weiches Püree zu verwandeln, musst du ihn zuerst weich garen. Dafür gibt es drei Methoden.
- Kürbis im Ofen backen: Schneide den Kürbis in grobe Stücke, reibe sie mit etwas Rapsöl ein und backe sie bei 200°C für 25 bis 30 Minuten weich.
- Kürbis in der Mikrowelle garen: Gib die Kürbisstücke in eine kleine Auflaufform oder Ähnliches, decke sie mit einem Teller ab und gare den Kürbis für 3 bis 5 Minuten auf höchster Wattstufe, bis er weich ist.
- Kürbis in Wasser kochen: Schneide den Kürbis in etwas kleinere Würfel und gib sie in kochendes Wasser. Koche sie für 5 bis 10 Minuten.
Sobald der Kürbis butterweich ist, kann man ihn pürieren. Dafür verwendest du am besten einen Pürierstab oder Food Processor.
Welcher Kürbis für Kürbispüree?
Du kannst für Kürbispüree fast jeden Speisekürbis verwenden. Die wohl aber gängigsten Varianten sind Hokkaido, Butternut und Muskatkürbis.
Ich persönlich verwende am liebsten den Hokkaido Kürbis, da man ihn nicht schälen muss. Das erleichtert die Arbeit.
Verwendest du jedoch eine anderen Kürbissorte, solltest du sie vor dem Backen oder Kochen schälen.
Zubereitung im Backofen

Halbiere oder drittel den Kürbis und entferne die Kerne.

Schneide ihn in grobe Stücke und backe ihn für 25 bis 30 Minuten im Ofen weich.
Der Kürbis ist fertig, sobald das Fruchtfleisch schön weich ist. Um das zu testen, stichst du einfach mit einem Messer in eines der Stücke ein. Sobald es ohne spürbaren Widerstand hinein- und herausgleitet, ist dein Kürbis fertig gegart.
Lass die Kürbisstücke nun für 5 bis 10 Minuten ausdampfen, bevor du sie pürierst.
Zubereitung in der Mikrowelle
Lege die Kürbisstücke in eine mikrowellentaugliches Geschirr (ich verwende eine kleine Auflaufform) und decke es mit einem mikrowellengeeignetem Deckel oder Teller ab. Gare den Kürbis dann bei höchster Wattstufe für 3 bis 5 Minuten, bis das Fruchtfleisch schön weich ist. Du solltest ohne Widerstand mit einem Messer oder Gabel in den Kürbis einstechen können.


Zubereitung im Topf
Hast du weder einen Backofen noch eine Mikrowelle zur Verfügung, kannst du den Kürbis auch im Topf weichkochen.
Schneide ihn hierfür aber in etwas kleinere, mundgerechte, also circa ein Zentimeter große Stückchen. Gib sie in einen Topf und fülle ihn mit heißem Wasser auf, bis alle Kürbisstückchen von Wasser bedeckt sind.
Lass den Kürbis dann abgedeckt für 5 bis 10 Minuten köcheln, bis das Fruchtfleisch schön weich ist. Gieße das Wasser ab und püriere den Kürbis zu einem feinen, stückchenfreien Kürbispüree.
Was kann ich mit Kürbispüree machen?
Du kannst Kürbispüree als Beilage servieren oder es zum Backen und Kochen verwenden. Beim Backen kann zum Beispiel ein Teil der Flüssigkeit, zum Beispiel etwas Fett oder Ei, ersetzen. Außerdem kannst du Eintöpfe damit binden und so schön cremig machen.
Um etwas konkreter zu werden, findest du hier ein paar meiner liebsten Art und Weisen, Kürbispüree zu verwenden:
Kürbis Baked Oatmeal: Die Kombination aus Haferflocken, Kürbispüree, Rosinen und Zimt zaubert einen himmlisch leckeren Frühstücksauflauf.
Kürbis Porridge: Rühre ein bis zwei Esslöffel Kürbispüree in dein Porridge ein und schmecke es mit etwas Zimt und einer Prise Salz ab. So erhältst du ein traumhaft cremiges und herbstliches Porridge.
Kürbispesto: Du kannst aus dem Kürbispüree auch ganz schnell ein herbstliches Kürbispesto mit Rucola, getrockneten Tomaten und Parmesan zaubern.
Kürbis-Kaiserschmarrn: Wie bereits erwähnt, kann man Kürbispüree wunderbar in Mehlspeisen einarbeiten, um sie noch saftiger zu machen. Zusammen mit einer großzügigen Portion Zimt verleihst du dem Alpenklassiker so eine herbstliche Note.
Kürbis Pancakes: In diesem High Protein Rezept wird der Pancake Teig direkt im Mixer zubereitet. Einfach und praktisch!
Backen mit Kürbispüree: Jegliche Backrezepte mit Kürbis, von Pumpkin Pie bis zu Kürbis Bananenbrot, verwenden in der Regel Kürbispüree. Achte hier darauf, es so fein wie möglich zu pürieren.
Kürbispüree aufheben
Kürbispüree, das du nicht sofort weiterverarbeitest, kannst du in ein luftdicht verschließbares Gefäß füllen und es bis zu einer Woche im Kühlschrank lagern.
Alternativ kannst du es auch in einen Gefrierbeutel oder eine geeignete Dose einfüllen und bis zu vier Monate einfrieren.
Idealerweise füllst du das Kürbispüree dafür in kleine Portionen ab. So kannst du es portionsweise wieder auftauen.
Häufige Fragen und Antworten
Falls noch etwas unklar ist, helfen dir diese FAQs hoffentlich direkt weiter. Falls nicht, dann schreib mir deine Frage einfach in die Kommentare.
Ob du Kürbis mit Schale kochen oder backen kannst, hängt von der Kürbissorte ab. Hokkaidokürbis hat eine sehr dünne Schale, die sogar roh essbar ist. Diese musst du also auch vorm Backen oder Kochen nicht entfernen. Allerdings solltest du deinen Hokkaido-Kürbis vor der Zubereitung gründlich waschen.
Andere Kürbissorten, wie Butternutkürbis oder Muskatkürbis, sollten vor der Zubereitung geschält werden, da ihre Schale sehr lange Garzeiten benötigt.
Kürbisse mit einer dünnen Schale, wie Hokkaido oder Patisson-Kürbisse können mit Schale verzehrt werden und müssen daher nicht geschält werden. Allerdings solltest du sie vor der Zubereitung gründlich waschen.
Kürbispüree ist im Kühlschrank bis zu eine Woche haltbar. Fülle es dafür idealerweise in ein Schraub-, Weckgläschen oder eine luftdicht verschließbare Frischhaltebox um.
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Ich hoffe, dir gefällt dieses Rezept und du probierst es bald mal aus. Falls du noch Fragen oder Anregungen zum Rezept hast, schreibe sie mir einfach in die Kommentare, als Mail an welcome@julesmenu.de, via dem Kontaktformular oder über Instagram (@_julesmenu).
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